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Reifen kaufen Gutachten & Bescheinigungen

Allgemeine Betriebs Erlaubnis - ABE:
Das wohl bekannteste in dieser Art ist die Allgemeine Betriebs Erlaubnis. Diese ABE kann sowohl für Fahrzeuge als auch für Fahrzeugteile erwirkt werden. Eine ABE für eine Felge bedeutet, daß diese in der vorliegenden serienmäßigen Dimension geprüft und mit einer ABE versehen ist. Der Wagen muß nicht beim TÜV zur Abnahme vorgeführt werden und ein Eintragung in die Fahrzeugpapiere entfällt (die ABE ist aber immer mitzuführen).
Bei Felgen oder Kompletträdern mit ABE handelt es sich in der Regel um die Dimensionen, die auch serienmäßig am Fahrzeug vorhanden und im Fahrzeugbrief und/oder -schein eingetragen sind. Die Reifengröße muß dabei auch der in den Fahrzeugpapieren eingetragenen serienmäßigen Größe entsprechen.

Wichtig: In der ABE ist genau festgehalten, für welches Modell eines Herstellers das Teil genehmigt ist. Wird das Teil an ein in der ABE nicht aufgeführtes Fahrzeug angebaut, erlischt die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs!
Zusammenfassend läßt festhalten, das sich mit der ABE die Optik der Felge zu verändern, nicht aber Durchmesser, Breite, Einpreßtiefe und Reifenbreite.

Unbedenklichkeitsbescheinigung:
Wenn Sie andere Reifen nutzen wollen als in den Papieren eingetragen sind, müssen Sie sich über den Reifenfachhandel bzw. Fahrzeughersteller eine Unbedenklichkeitsbescheinigung besorgen. Liegt diese vor, so befindet sich das KFZ in einem vorschriftsmäßigen Zustand. Die Änderungen müssen nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen und das KFZ muss nicht vorgeführt werden.

Ein kundenorientierter Reifenhändler wird für die meisten Fahrzeuge, für die bislang eine Reifenbindung bestand, die entsprechenden Freigaben der Fahrzeug- oder Reifenherstellers parat halten. Er kann dem Kunden ein Original oder zumindest eine beglaubigte Kopie dieser Freigabe aushändigen. Es empfiehlt sich, dieses Dokument zusammen mit der Fahrzeugpapieren mitzuführen, auch wenn der Fahrer ggf. nicht dazu verpflichtet ist.

Teilegutachten:
Die meisten Tuningteile werden mit TÜV-Teilegutachten geliefert. Folgende Teile dürfen mit Teilegutachten verkauft werden:
Anbauteile, Front- und Heckspoiler, Schwellerrohre,
Verkleidungen an Krafträdern - Windschilder, Cockpitverkleidungen
Rad-Reifen Kombinationen
Fahrwerksteile - Tieferlegungssätze, Luftfedersysteme, Bremsanlagen
Motorleistungssteigerungen (Chip-Tuning, Turbolader).

Mit Hilfe eines Teilegutachtens können Felgen mit anderen Dimensionen in Durchmesser, Breite und Einpresstiefe verwendet werden, wodurch sich dann wiederum die Möglichkeit ergibt, anderen Reifengrößen aufzuziehen. Die erlaubten anderen Dimensionen, gerade in Hinsicht des Durchmessers, dürfen allerdings auch bei dieser Möglichkeit bestimmte Werte nicht überschreiten. Es gibt hierfür verschiedene Auflagen vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) So heißt es dort z. B., der Abrollumfang bei Fahrzeugen vor Baujahr 1994 darf nicht mehr als 7% und bei Fahrzeugen nach Baujahr 1994 um nicht mehr als 4% von dem der serienmäßigen Bereifung abweichen.
Generell sind bei den Anbau- oder Teilegutachten oft noch eine Menge Auflagen und Vorgaben zu beachten, so dass Rückfragen beim Hersteller und/oder der Prüfstelle nochträgliche Probleme verhindern.

Beim Teilegutachten für die Felge sollte man auf jeden Fall auf die freigegebenen Reifen achten. Fur Beseitigung dieser Unsicherheit stellen aber alle Reifenhersteller Unbedenklichkeitsbescheinungen aus, mi der es dann auch bei der Eintragung keine Probleme geben dürfte. Bei späterer Umrüstung auf ein anderes Reifenfabrikat genügt es in der Regel, die vom Reifenhersteller ausgestellte Unbedenklichkeitsbescheinigung mit den Fahrzeugpapieren mitzuführen. Unter Umständen kann es aber auch erforderlich sein, daß Fahrzeug erneut bei einer Prüfstelle vorzuführen, um die geänderten Reifendaten in die Fahrzeugpaiere eintragen zu lassen. Bei Unklarheiten allerdings besser beim TÜV nachfragen.

Einzelabnahme:
Die aufwendigste Variante, um bei einem KFZ eine gewünschten Felgen-Reifenkombination zu realisieren, ist die Einzelannahme. Die Felge muss bei einer vom KBA anerkannten Prüfstelle die sogenannte Festigkeitsprüfung "bestehen". Hierbei muss die Felge einer Prüfreihe durchlaufen, in der die Haltbarkeit bis an die Gernze der Zerstörung geprüft wird. Bleiben die Werte unter den geforderten Grenzen, wird das Festigkeitsgutachten ausgestellt.

Für die eigentliche Eintragung in den KFZ-Schein(-brief) und die Abnahme bei der Prüfstelle werden im wesendlichen die gleichen Gesichtspunkte geprüft wie bei der Abnahme mit Teilegutachten. So sind auch die Anforderungen an die maximal zulässige Abweichung des Durchmessers und der Tachogenauigkeit die selben.
Über den Weg der Einzelabnahme ist die Auswahl an Felgen und die Exklusivität größer.

EG-Betriebserlaubnis
Die EG-Betriebserlaubnis entspricht weitgehend der ABE, ist aber für den gesamten EU-Raum gültig. Bei Teilen, die mit EG-Betriebserlaubnis verkauft werden, muss das Fahrzeug nicht dem TÜV vorgeführt werden, die EG-Betriebserlaubnis muss aber stets mitgeführt werden.

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