Der richtige Reifendruck mindert den Verschleiß

Wer den Reifendruck regelmäßig kontrolliert, erhöht die Lebensdauer der Reifen, verbessert den Fahrkomfort und spart Benzin. Was es beim Messen des Luftdrucks alles zu beachten gibt, erfahren Sie hier auf Reifen.de.

Kontrolle des Reifendrucks

Wer den Reifendruck regelmäßig misst und anpasst, schont die Reifen und spart Sprit.

Ein falscher Reifendruck kann sich sehr nachteilig auswirken. Insbesondere eine zu geringe Befüllung hat mitunter gravierende Folgen. So ergeben Reifentests des ADAC, dass schon ein halbes Bar zu wenig die Fahr- und Bremseigenschaften (Grip, Seitenführung, Aquaplaning-Resistenz) eines Fahrzeugs signifikant verschlechtert.

Zudem fördert ein geringer Reifendruck den Verschleiß. Da beim Fahren vermehrt Materialverformungen auftreten, erwärmen sich die Pneus sehr stark. Ein höherer Abrieb ist die Folge.

Sind die Reifen mit der Zeit zu stark abgenutzt (geringe Profiltiefe, Beulen oder Risse), ist ein Wechsel unumgänglich. Neue Autoreifen lassen sich schnell und günstig online finden.

Woher weiß ich, welches der richtige Reifendruck für mein Auto ist?

Sofern ein Fahrzeug über kein automatisches Kontrollsystem verfügt, muss der Luftdruck regelmäßig manuell überprüft werden. Die Angaben zu den optimalen Werten finden Sie an mehreren Stellen:

  • Bedienungsanleitung des Fahrzeugs
  • Innenseite der Tankklappe
  • Türholm
  • Reifenluftdrucktabellen auf den Herstellerseiten

Hierbei muss darauf geachtet werden, zwischen Volllast- und Teillastdruck zu unterscheiden. Dabei ist der Teillastdruck für die standardmäßige Nutzung vorgesehen, der Volllastdruck gilt bei voller Zuladung oder für längere Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten.

Manchmal sind die empfohlenen Druckangaben in Kilopascal (kPa) ausgewiesen. Die Umrechnung in Bar ist jedoch vergleichsweise einfach: 100 Kilopascal = 1 Bar.

Wie messe ich den Reifendruck?

Reifendruckmessgeräte lassen sich schon für wenige Euro erwerben. Zumeist sind auch die gängigen Autoluftpumpen mit einer Druckanzeige ausgestattet. Darüber hinaus gibt es Vorrichtungen zur Luftdruckmessung und -regulierung an jeder Tankstelle.

Da der Reifendruck in kaltem Zustand gemessen werden muss, sollte der Anfahrtsweg zur Tankstelle nicht zu weit sein. Denn je nach Fahrgeschwindigkeit, Reifentyp und Kurvenreichtum der Strecke können Reifen schon nach wenigen Kilometern Fahrt zu warm sein, um eine aussagekräftige Messung durchzuführen.

Wie oft muss ich den Luftdruck überprüfen?

Experten empfehlen, die Pneus alle 14 Tage zu kontrollieren. Im Winter kann es sogar sinnvoll sein, wöchentlich zu messen. Denn die tageszeitlichen Temperaturunterschiede der kalten Jahreszeit können leicht zu Druckverlusten führen.

Wer den Reifendruck beim Auto misst, sollte auch an das Reserverad denken. Werden Räder über längere Zeit ungenutzt gelagert, kann Druckverlust resultieren. Im schlimmsten Fall wäre das Ersatzrad bei einer Reifenpanne nicht einsatzbereit.

Fazit

Ein zu geringer Reifendruck führt zu höherem Verschleiß, beeinträchtigt die Fahrsicherheit und steigert den Benzinverbrauch. Da Abweichungen den Rädern praktisch nicht anzusehen sind, sollte der Druck regelmäßig kontrolliert werden.

Autor: Henrik Lode

© Foto: iStockphoto.com / chenpu

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